Hinter dem Namen „freiland 101" steht eine Idee, realistisch und leicht in die Tat umzusetzen, die nicht übermäßig viel kostet und schnell greift. Die Aktion sorgt für Förderung der Alltagskompetenzen bei Kindern, Jugendlichen und jungen Familien.
Kurz zusammengefasst: „Wir von freiland bringen regionale Lebensmittel am Freitag Mittag nach Unterrichtsschluss auf den Schulhof zum „Freitags-Frischemarkt". Die Schüler kaufen für ihre Familien und das Wochenende „im Vorbeigehen" ein, bringen als Beitrag zum Familienhaushalt frische saisonale Gemüse- und Obsterzeugnisse heim."
Die Kinder dieser Schulen kaufen selbstständig ein, für zu hause, fürs Wochenende. Sie hantieren mit eigenem Geld, Verantwortung, Kompetenz und gesunden Lebensmitteln. Die Kinder haben die Möglichkeit einer Mitbestimmung ihrer Ernährung und lernen gleichzeitig heimische Obst- und Gemüsesorten kennen. Heutzutage wissen viele Kinder gar nicht mehr, wie ein Rohgemüse aussieht, da oft für das kochen wenig Zeit eingeräumt wird und vieles schon in einem fertigen oder halbfertigen Zustand in den Einkaufswagen kommt. Eine Rezept-Beigabe, wie man die Produkte schmackhaft zubereiten kann, erweitert das Konzept des Schuleinkaufs und bietet Anregungen auch mit den Kindern gemeinsam zu kochen.
Für die kindgerechte Umsetzung arbeiten wir mit Pädagogen und praxiserfahrenen Erziehern sowie Ernährungsberatern und Agrarwissenschaftlern zusammen.
Beginnend im Raum München und Umgebung ermitteln wir zunächst interessierte Schulen. Als erstes räumen wir die typischen Fallstricke aus dem Weg, wie „Wer räumt nach dem Markt den Schulhof auf" oder „Sind die Kinder versichert, wenn sie durch den Markt länger als im schulischen Pflichtprogramm auf dem Schulgelände verweilen? „Wer übernimmt die Aufsicht, wer sperrt danach zu?"
Nachdem die Grundbedingungen als Basis einer gelungenen und entspannten Zusammenarbeit mit den schulischen Vertretern geklärt sind, stellen wir die Möglichkeiten in der Region fest. Die in Frage kommenden Lebensmittelhersteller werden von unserem Team angesprochen, es wird über Bedürfnisse, Möglichkeiten und den technischen Lieferablauf gesprochen.
Wir bieten individuell an, uns um die Verkäufer und den Transport der Ware zu kümmern, denn es ist davon auszugehen, dass der Lebensmittelhersteller die freien Kapazitäten an Personal und Zeit nicht hat, um selbst den Markt zu bedienen. Aber wie gesagt, wir sprechen uns mit den Leuten ab und entwickeln daraus das individuelle Programm für die jeweilige Schule und die Lieferanten.
Unsere Arbeit ist das Installieren der Marktes und anfängliche Betreuung und unser Arbeitsaufwand reduziert sich nach einer Zeit der intensiven Begleitung, indem wir den Markt an die regionalen Vertreter übergeben. Wir planen die Verbreitung des Systems.
04.05.2010
Freiland-Spiele sind als interaktives Medium ein wichtiger Baustein in unserem Gesamtvorhaben, für die praktische Umsetzung des neuen Bewusstseins für Ernährung realisierbare Wege aufzuzeigen und auch bereitzustellen. Unsere Arbeit baut auf Partizipation und Aktivierung auf und kommuniziert die Grundhaltung „Wir haben Möglichkeiten."
Wir wollen unser Angebot um die spielerische, zeitkonforme Wissensvermittlung erweitern und einen neuen Personenkreis erreichen.
Die Spiele wechseln zwischen Wissensfragen mit Quizcharakter, kurzen Geschicklichkeitsspielen und szenischer Unterhaltung durch die beiden Hauptfiguren.
Zwei Spiele sind derzeit in der Prototyp-Entwicklung.
Natürliche Lebensmittel selber anbauen - Wie fängt man das an? Wie viel esse ich überhaupt? Und wie groß ist die Anbaufläche, die ich rechnen muss, wenn ich meinen Speiseplan durch frische saisonale Produkte aus dem Eigenanbau bereichern will. Unsere Leitfigur Holger hantiert hier mit Lebensmittelkalkulatoren und Flächenberechnungen und kommt zu dem Ergebnis: Bei kluger Planung reicht eine Anbaufläche von 25 qm pro Person.
Hier wird es praktisch. Ehefrau Ingrid nimmt es in die Hand. Sie stellt ein geeignetes „Starter-Paket für Eigenanbau-Einsteiger" zusammen und beginnt mit der Planung der Beete, unter dem Aspekt günstiger Mischkulturen und Pflanzbedingungen. Parallel zu den Aktionen der Spielfiguren ermittelt der Nutzer selbst seinen persönlichen Anbauplan Gleichzeitig befassen wir uns mit den passenden Gartengeräten und was neben Samen und Jungpflanzen noch so alles benötigt wird, um im April, Mai dann wirklich pflanzen und säen zu können.
04.05.2010
Freilandanbau ist eine gute Voraussetzung für gesundes Pflanzenwachstum und auch eine Chance, aus den anonymen Produktionsabläufen herauszukommen.
Lesen sie dazu mehr unter GEMEINSCHAFT: LANDWIRT UND VERBRAUCHER.
08.01.2010
Lesen sie dazu mehr unter REGIONALE LEBENSMITTEL & NATÜRLICHE ERNÄHRUNG.
12.01.2010
Unsere Wildgemüsespezialistin Barbara Hillesheim weist auf das einmalige Gratisangebot der Natur hin und macht Sie mit dem Wissen um den großen Nutzen von Wildpflanzen als wertvolles Wildgemüse bekannt. So genannte Unkräuter werden Ihnen zukünftig ganz anders erscheinen.
08.01.2010
Entdecken Sie gemeinsam mit unserem freiland – Projektteam ganz neue Facetten und Wertschöpfungsketten zum Thema Lebensmittellagerung.
Näheres zur Lagerung in Erdmiete und Erdkeller lesen Sie unter VITALE LEBENSRÄUME.
08.01.2010
Wir danken für die Einladung zur BMELV-Sonderschau dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
Das Projekt FREILAND SPEISEKAMMER konnte durch die freundliche Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten realisiert werden.
Wir sammeln ab sofort gemeinsam mit anderen Münchner Organisationen Unterschriften für den Erhalt der Grünflächen
www.gruenflaechenaufruf-muenchen.de
Mahlzeit - Unsere tägliche Kolumne zur Mittagspause in Deutschland. Übers Leben und die Mittel dazu, die (s)Kultur: aufschlussreich, besinnlich, mit einer ordentlichen Portion Humor.