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24.01.2010 - Lebensmittel, das sind lebende Produkte, die haben einen Stoffwechsel. Ein wenig Luft muss man ranlassen.

Helene Foltan, Dipl.-Ing. agr., Leipniz-Institut für Agrartechnik, Potsdam-Bormin (ATB) „Wenn man z. B. Salat in einen Gefrierbeutel tun möchte, um ihm im Gemüsefach aufzubewahren, dann sollte man die Tüte offen lassen. Oder man schlägt den Salat in eine feuchte Zeitung ein."

  „Einiges gehört ja gar nicht in den Kühlschrank, Tomaten z. B. haben im Kühlschrank nichts verloren, Zitursfrüchte auch nicht. Jeden Salat kann man in das Gemüsefach packen, aber eben vor Austrocknung geschützt. Wenn man kühlt, dann muss man immer dafür sorgen, dass die Produkte ihre Feuchtigkeit nicht verlieren. Der Kühlschrank ist ein Trockner. Normalerweise ist das unterste Fach das kälteste, weil die Kälte ja nach unten geht, aber das Gemüsefach ist noch unten drunter, ist aber geschlossen und separat. Im Gemüsefach ist aber wenig Platz. Man bräuchte wieder eine Speisekammer mit einer bestimmten Außentemperatur. Früher hatten wir auch den ‚Vorratsschrank unter dem Küchenfenster. Kühl und belüftet. Die Speisekammer war schon ein guter Ort, um Lebensmittel zu lagern. Kühl und ausreichend belüftet. Man könnte zumindest ja in Neubauten wieder ein Speisekammer anbieten, zumindest bei Eigentümern fragen, ob sie eine möchten  Es gibt auch viele Produkte, die sind kälteunempfindlich, wie z. B. Mehl und die würde man auch aus der Küche rauskriegen. Also, alle Produkte die keine besonderen Temperaturen brauchen, könnten in dieser Speisekammer Platz finden."

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