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Unsere Themenfelder

Die Initiative freiland Kolumne: MAHLZEIT.

Weil es sich bei unserer Initiative um Lebensmittel und die Ernährung dreht und außerdem der gern verwendete „Mahlzeit-Gruß" in mageren Zeiten eine neue Präsanz bekommt. Man kann den freundlichen Gruß auch mit etwas Schärfe betonen, dann bedeutet er „na Mahlzeit" und spiegelt die Stimmungslage von vielen. Der Ausspruch ist flexibel und wandelbar, er passt perfekt in unsere Zeit.

09.06.2010

15.11.2011 - Grünflächenaufruf für München

WARUM WIR UNS MIT UNSERER INITIATIVE AM GRÜNFLÄCHENAUFRAUF BETEILIGEN.

16.08.2011 - Blockheizkraftwerk-Betreiber sendet offenen Brief aus dem Gefängnis

Verschwörungstheorie, Betrugsdelikt oder ernstzunehmender Hilferuf eines zu Unrecht "weggesperrten" Energie-Produzenten? Es ist schwer zu beurteilen. Hier drucken wir den gesamten ungekürzten Text des offenen Briefes, der uns heute zugestellt wurde.

10.07.2011 - LAND-WIRTSCHAFT oder LAND-UNTER

Im Bayerischen gibt es ein prägnantes Wort: Das heißt "Verhau". Das ist mir sofort eingefallen, als ich unsere Felder nach den sintflutartigen Regenfällen gesehen hab. „So ein Verhau" (Unordnung, heftiges Durcheinander).

10.07.2011 - Jahrhunderthagel auf dem Feld

22. Juni kommen zwei ineinander verschraubte Tornados über unser Tal, mit unbändiger Kraft reißen sie tausende von Bäumen aus der Erde, knicken hohe Tannen wie Zahnstocher ab. Dazu schießen Kartoffelgroße Eisbälle auf die Erde, Jeder Grashalm, jede Feldfrucht, jede Blume wird durch deren Wucht zermalmt, zu Brei gehauen und in die Erde gestampft.

Zum großen Glück ist dabei in der gesamten Region kein einziger Mensch zu Tode gekommen. Wir trauern um unseren Wald, die zerstörte Landschaft. Unsere Felder. Alles kaputt, nichts steht mehr.

Wir kommen alle herbei, 80 Leute nehmen an unserem Gemüselernfeld-Projekt teil. Wir räumen auf, einige unserer Männer bringen ihre Motorsägen mit und schneiden kaputte Äste und Bäume ab. In den Wald kann man nicht gut hinein, er gleicht einem riesigen zusammengebrochenen Mikadospiel.

Hubert Jaksch telefoniert überall herum, wo gibt es jetzt noch saatgutfeste Pflanzen? Der Obergrashof schickt uns einige Paletten mit Ursaatgutgemüse. Unsere Nachbarn, das Chiemgauer Bauerntheater, leihen uns ihren LKW und unser tatkräftige Bauer und seine Frau Monika fahren abends noch los, hinter Mühldorf, dort soll es auch noch einige Pflänzchen geben.

Am Samstag nach dem katastrophalen Hagel stehen alle Teilnehmer des Gemüselernfelds auf dem Feld und pflanzen und sähen, was an hybridfreiem Pflanzgut bis dahin zu bekommen war. Wir reden uns Mut zu, machen Scherze, dass unser Boden nun eine einmalige Vitalbombe einverleibt bekommen hat, denn schließlich sind unsere gesamten tollen Pflanzen in den Boden gestampft. Wir organisieren eine Kollekte für das neue Pflanzgut. Gegen Hagelschaden versichert sind unsere Felder nicht. Die Versicherung wäre zu teuer. Unser Bauer ist dafür Mitglied im Verein „Hagelschutz", die betreiben Flugzeuge von Rosenheim aus, die Hagelschäden dadurch vereiteln versuchen, dass sie die Wolken beschießen. Ungefähr wurde mir erklärt, wie das funktioniert: im Normalfall wird in der Wolke das Hagelkorn aufgelöst, indem sie die Wolke mit „Silberionen" beschießen und dann fällt Regen statt der verheerenden Eisgeschoße. Aber dieser Sturm hatte mit „Normalität" nicht das Geringste zu tun. Nichts mehr bei uns ist derzeit normal.

Wir gehen jetzt in den Supermarkt Gemüse kaufen, das fühlt sich komische für uns an, schließlich waren wir schon üppig am Ernten und Selbstversorger. Dabei ist allen klar, was wir für ein Privileg gegenüber den armen Ländern haben, die nach dem Verlust ihrer Ernte nicht einfach auf einen Supermarkt ausweichen können. Landwirtschaft ist ein wirklich hartes Geschäft.

Wir schätzen die Bauern unserer Welt, sie sind Helden und brauchen absolute Hochachtung und Respekt von den Verbrauchern. Dementsprechend empfehlen wir kleine regionale Betriebe zu unterstützen, Massenproduktionen und Geldschneiderei zu unterbinden und aufmerksam gegenüber den Nöten und auch den unermüdlichen Bemühungen unserer tapferen Landwirte auf dem gesamten Erdball zu sein.

Fortsetzungskatastrophe folgt.

14.06.2011 - "Forschung im Bereich Nacherntetechnologie"

Wir führen zahlreiche Interviews zum Thema LEBENsMITTEL durch, sprechen mit Experten und ermitteln die Wünsche von Verbrauchern an ihre Partner im Bereich Lebensmittelversorgung: den Produzenten, den Handel und die Politik.

15.05.2011 - „Wenn´s Sopherl verregnet, regnet´s vierzig Tag.“

Der Bauernregel zufolge könnte es nun bis zum Freitag, dem 24. Juni durchregnen.

23.12.2010 - Abschließende Gedanken zu unseren Adventsgeschichten

Sylvia Schirmer, geb. 1963 in München, von Beruf Autorin und Regisseurin, hat dieses Projekt entwickelt und durchgeführt.

10.11.2010 - Das Franzosenkraut

Franzosen- oder Knopfkraut: Die einjährige, bis zu 60 cm hohe Pflanze mit gelblich weißen Blüten gilt bei vielen als Unkraut, weil sie auf kultivierten Ackerboden immer wieder wächst, ohne dass der Bewirtschafter sie gesät hat.

07.11.2010 - Satt und zufrieden? Oder hungrig trotz Überfluss? – (mit Kollektiv-Fragebogen)

Das Sättigungsgefühl - theoretisch sollte es sich nach 20 Minuten einstellen, tut es aber nicht.

Oft herrscht sogar nach einem ausgiebigen Mahl schon rasch wieder das Bauchgefühl, nicht wirklich das gekriegt zu haben, was wir brauchen. In einer Welt, in der man scheinbar alles haben kann, in der scheinbar alle anderen alles haben. In der man die verdammte Pflicht hat, rundum glücklich und zufrieden zu sein.

Ist man aber nicht, immer fehlt es an irgendeinem Eck, man traut es sich nur nicht laut zu sagen. Wer darüber dann doch mal laut sprechen will, geht zum Psychiater und bucht sich einen Zuhörer oder schließt sich einer Selbsthilfegruppe für Essstörungen an. Ansonsten grummelt es verhalten und leise in den Bäuchen, in den Hirnen, in den Großstadt-Seelen.

Wir von freiland „verlauten" Themen rund um die Ernährung im modernen Alltag und die Gefühle der Verbraucher dabei. Hier dazu ein kleiner Auszug aus unserem Kollektiv-Fragebogen:

• Fühle ich mich gut „genährt"und versorgt?

• Welche psychologische Langzeitwirkung auf meine „Verbraucherpsyche" haben Lebensmittelskandale, die zuerst medienwirksam fallen?

• Welche körperlichen und geistigen Folgen hat für mich als Konsument die Kombination des Verzehrs und meine Kenntnis rund um die Zustände in der Lebensmittelproduktion, wie Massentierhaltung, Umweltbelastung, Ausbeutung armer Länder, etc.?

• Wie wirkt die ständige Werbung, das dauernde „Wachrufen meiner Bedürfnisse", die Allerorts-Präsenz von Fress- und Konsummeilen auf mein gesundes Verhältnis und Gespür für das, was ich brauche und was mir (esstechnisch) gut tut?

• Welchen Stress übt die ständige Aufforderung auf mich aus, mein sauer verdientes Geld für Genuss- und Lebensmittel auszugeben, den Einkaufswagen aufzutürmen, ohne recht zu wissen, wofür?

• Macht mich der Wohlstand und das reichhaltige Angebot im Lebensmittel-Bereich satt und zufrieden? Oder fühle ich mich öfters irgendwie betrogen?

• Sitze ich vielleicht im falschen Restaurant? – Wenn ja, bin ich nicht eigentlich frei, dieses miese Lokal zu verlassen?

Mahlzeit und einen schönen Sonntag!

High Noon Buchtipp: Menschenzeit - Zerstören oder gestalten? Die entscheidende Epoche unseres Planeten von Christian Schwägerl

06.11.2010 - Lebenszutaten, wie wir sie in den Genen haben

Je natürlicher und naturbelassener Lebensmittel sind, umso besser für uns!

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